Tag 1 – 15.10.2011

Peking – Vorabend

Noch rollen die Räder nicht. Noch stehen die Audi Q3 auf der Startrampe im Herzen von Peking, im lebendigen, lauten, dynamischen, von blinkenden Lichtern erfüllten Zentrum der großen Hauptstadt. Morgen früh wird die Flagge geschwenkt, dann gehen die 20 in Samoa-Orange lackierten Q3 auf ihre 5.700 Kilometer lange Tour durch China. So manch einer ihrer Fahrer hat heute schon etwas Respekt bekommen vor den anstehenden Aufgaben. Denn dass die Verkehrssituation hier eine völlig andere ist als im westlichen Zuhause, das ist jedem klar. Die womöglich existierenden Verkehrsregeln werden allenfalls sporadisch verfolgt, Fahren in Peking ist in erster Linie der ständige Kampf um einen oder zwei Plätze weiter vorne in der Schlange.

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Seit zwei Tagen sind die Teilnehmer, Journalisten aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Luxemburg, Schweden, Singapur und dem mittleren Osten, nun in China, haben im Norden des Landes die neue und hochmoderne Produktion von Audi besucht und sind anschließend nach Peking geflogen. Auf dem Weg vom Flughafen zur Innenstadt passiert die Gruppe historische Stätten und Denkmäler ebenso wie nagelneue Viertel mit dramatischer Skyline. In atemberaubendem Tempo wird hier Neues geschaffen, ganze Stadtteile sind fertig für den Erstbezug. Alles scheint in Bewegung. Zwar trifft man hier und da auch auf Altes: Tempel mit Pagodendächern, filigran bepflanzte Parkanlagen, historische Wasserwege. Doch stets wirkt dieses Land wie auf der Überholspur. Dreitausend Jahre im Schnelldurchlauf, Zukunft inklusive.

Ein Besuch im Künstlerviertel 798 bestärkt das Gefühl noch. Die Avantgarde der modernen Kunst sitzt heute nicht mehr allein in New York oder London, hier in Peking werden Trends gesetzt. Die Galerien auf dem Gelände der früheren Metallfabrik zeigen weltweit gefragte Künstler – längst freilich auch zu Weltmarktpreisen. Dazwischen wuselndes Leben. Straßenmaler, Kettchenverkäufer, Familien – und viele, viele Touristen aus dem Westen.

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Peking ist eine Stadt, die die Superlative liebt. Zu denen gehört auch der gigantische LED-Bildschirm am Einkaufs- und Businesstempel „The Place“. In diesem Hightech-Baldachin über den Köpfen der Besucher sorgen auf 200 Meter Länge und 30 Meter Breite 14,5 Millionen Leuchtdioden für gestochen scharfe Bilder. Durchaus beeindruckend, selbst für hartgesottene Technik-Freaks aus dem Westen – und der perfekt gewählte Startplatz für die Tour. Denn an diesem Abend legt die Audi Trans China Tour hier einen echten Auftritt hin: Unter dem Mega-Screen steht das Audi Tour Terminal, eine strahlend weiße Pagode der Moderne, eingerahmt von den 20 Teilnehmer-Fahrzeugen. Michael Dick, der Technikvorstand der AUDI AG, begrüßt die Teilnehmer „in einem faszinierenden und immer wieder überraschenden Land“. Als größter Automobilmarkt der Welt sei China ein wichtiger Pfeiler in der globalen Wachstumsstrategie von Audi, sagte Dick. Die Automobile mit den vier Ringen führen den Premiummarkt in China seit jeher an – eine Position, die Audi nicht nur verteidigen, sondern noch ausbauen will.

Der neue Audi Q3 spielt dabei eine wichtige Rolle. Ab 2012 wird er auch in Changchun lokal produziert, die Erwartungen sind hoch: Der SUV-Markt wächst hier nicht nur, er ist in den vergangenen Jahren regelrecht explodiert. Und da hat der Q3 beste Erfolgschancen, gerade bei den jungen, design- und qualitätsbewussten Privatkäufern. Wie gut der Audi Q3 auf Chinas Straßen passt, auf die schicken Promenaden der Metropolen ebenso wie ins raue Geläuf, wird er in den kommenden Tagen beweisen. Morgen startet die Tour mit der ersten Etappe von Peking nach Jinan, 462 Kilometer warten.

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