Tag 5 – 19.10.2011

Nanjing – Shanghai

Shanghai, das Ziel der vierten Etappe. Eine der glitzernden Weltmetropolen, Boomtown und Wirtschaftszentrum, aber auch Partystadt und Luxustempel. Um da einen richtigen Auftritt zu landen, muss man schon was vorlegen – wie Audi mit dem Tour Terminal: Die weiße Skulptur, Zwischenziel und Startpunkt der Tour zugleich, steht direkt am Bund, am Huangpu-Fluss, gegenüber der fantastischen Skyline von Pudong. Eine wahrhaft beeindruckende Kulisse, modernes Design vor Postkartenmotiv. Begrüßt werden an diesem mehr als markanten Platz die neuen Fahrer der Audi Q3 Trans China Tour – und die bisherigen verabschiedet.

Fotos Tag 5

China ist eine unglaubliche Zeitmaschine. Der Sprung durch ein paar Jahrhunderte ist hier verdichtet auf ein paar Stunden. An diesem Tag werden die Teilnehmer der Audi Q3 Trans China Tour vom Komfort des 21. Jahrhundert zurückgebeamt in Ortschaften, die in ihrer Schlichtheit wirken wie aus dem 18. Jahrhundert. Der Zeitsprung funktioniert anschließend auch voraus: Ein paar zig Kilometer weiter, und die Moderne lockt wieder mit Glasfassaden und Gucci-Schaufenstern.

Das ist China. Es hat viele Gesichter, die Fahrer der Audi Q3 Trans China Tour haben schon auf den ersten vier Etappen einige davon kennen gelernt. Lärm und Stille, höchste Geschäftigkeit und feste Traditionen, Aufbau und Verfall. Doch nichts irritiert manchen der Besucher aus dem Westen so sehr, wie die riesige Spanne zwischen Modern und Alt, zwischen Reich und Arm.
Dabei ist das völlig normal für ein Land, das sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts während der Kulturrevolution fast selbst in die Steinzeit zurückkatapultiert hat, aber Anfang des 21. Jahrhundert mit nahezu Lichtgeschwindigkeit zu einer führenden Weltmacht aufsteigt. Oder sich seinen historisch rechtmäßigen Platz in der Welt zurückholt, wie die Menschen hier es sehen.

435 Kilometer misst also diese Tagesetappe. Sie startet im luxuriösen Zhongshan Golf Resort in Nanjing und führt zuerst über Autobahnpassagen und dann aber über enge, kurvige, staubige Landsträßchen, vorbei an winzigen Dörfern, in denen die eigenen Hühner und das kleine Reisfeld noch immer Haupteinnahme und Nahrungsquelle sind. Eine Stunde später erscheinen dann schon die Ausläufer des Großraums Shanghai. In diesem Moment sind alle wieder im 21. Jahrhundert angekommen, bei den leuchtenden Hochhäusern und coolen Bars, und endlich auch wieder im Verkehrsstau. Entwicklung im Zeitraffer.

Video Tag 5

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Für den Audi Q3 freilich ist das eine wahre Musteretappe, hier kann er mal wieder all seine Stärken ausspielen. Der neue SUV mit den vier Ringen ist kompakt und handlich für den begrenzten Raum in der Stadt, agil und antrittsstark für den Kampf um den besten Platz an der Ampel, aber auch robust und komfortabel für die schlechten Wege durch die Dörfer. Er bietet ausreichend Platz für die große Tour, ist variabel und solide. Es scheint auf dieser Tour, als sei der Audi Q3 speziell für Chinas Straßen gemacht. Nun, zumindest darf man von ihm einen großen Erfolg erwarten, gerade hier. Das SUV-Segment boomt in China, immer mehr Frauen und junge Käufer interessieren sich dafür – und schließlich wird der Audi Q3 ab 2012 in China auch produziert. Also kann er durchaus in die Fußstapfen seines großen Bruders treten, des Audi Q5, der sein Marktsegment in China mit großem Abstand anführt.

Zu Mittag gegessen wird heute im Hot Pot-Restaurant Deyi Lou in Suzhou. Jeder Gast hat solch einen „heißen Topf“ in den Tisch eingelassen vor sich. In dieser mindestens seit 1.000 Jahren bekannten Variante des Fondue kocht im Topf ein Fleisch- oder Fischsud, bestens gewürzt und meist recht scharf. Fleisch, Fisch, Soja, Gemüse jeglicher Art, Pilze – nahezu alles lässt sich darin garen, es schmeckt wunderbar.  

Ankunft in Shanghai, der Stadt des Handels, des Wohlstands und des Fortschritts. Das in der Sonne leuchtende Audi Tour Terminal erwartet Fahrer und Fahrzeuge am Bund, dem traditionellen Prachtboulevard der Stadt. 2.078 Kilometer ist die Audi Q3 Trans China Tour nun alt, und schon heißt es Abschied nehmen für die erste Gruppe von Teilnehmern. Emanuele Pirro, fünffacher Sieger des legendären Rennens in Le Mans, hat die Strecke genossen: „Ich liebe diese Art von Road Movie. Und ich habe die immer wieder überraschende Vielfalt Chinas kennen gelernt.“ Natürlich funktioniert die Staffelübergabe, die Fahrer für die nächsten vier Tage sind eingetroffen. Ihr Ziel heißt Shenzhen, die erste Etappe führt morgen nach Hangzhou.

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