Tag 8 – 22.10.2011

Fuzhou – Xiamen

Die Audi Q3 Trans China Tour ist in den Tropen angekommen. Wer es noch nicht glauben wollte, wird heute überzeugt – mit einer Offroadstrecke zwischen Bananenstauden, Kakteenreihen und Bambuswäldern. Selbst Le Mans-Sieger André Lotterer ist beeindruckt: „Diese Tour ist ein echtes Erlebnis für mich. Und der Audi Q3 macht richtig Spaß, gerade auf den kleinen und kurvigen Straßen und den Bergen.“

Fotos Tag 8

André Lotterer ist ein schneller Mann. In diesem Jahr hat er sich die Krone des Langstreckensports geholt – er siegte mit dem Audi R18 TDI in Le Mans, nach einem der härtesten Rennen in der Geschichte dieses legendären Motorsport-Klassikers. Heute ist seine „Aufgabe“ weitaus relaxter. Denn als Gast der Trans China Tour sollte er sich ebenso an die Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, wie jeder andere Teilnehmer auch. Dennoch: Seine Erfahrung im Kampf um den vorderen Platz hilft selbst im klassischen chinesischen Stau. Ausbremsen lassen darf man sich hier nicht, schon aus Prinzip.

Lotterer lebt in der japanischen Hauptstadt Tokyo. Nun ist Japan auf dem Globus von China nicht so weit entfernt – das Verhalten der Menschen auf den Straßen jedoch ist ein völlig anderes. „Tokyo ist wie Europa“, sagt André. „Alles sehr zivilisiert und diszipliniert. China ist da eine neue Welt. Ich habe mich erst drauf einstellen müssen, auf dieses Freistilringen – jeder mit jedem.“ Dabei kommt ihm das sehr entgegen, sagt der Le Mans-Sieger. „Ich bin ja auch eher ein Freistilfahrer.“

Je leichter ein Auto, umso dynamischer lässt es sich bewegen, das kennt ein Rennfahrer gut. Deshalb ist er mit dem kompakten SUV von Audi sehr zufrieden. „Dass beim Audi Q3 sehr auf Leichtbau geachtet wurde, merkt man in jeder Kurve. Für einen SUV ist der Q3 erstaunlich agil“, urteilt Lotterer zufrieden. Und Kurven gibt es genug an diesem Tag.

Video Tag 8

Video is loading ...

Video herunterladen

Die Autobahnstrecke ab Fuzhou entlang dem Chinesischen Meer ist quasi nur das Vorspiel für einen kleinen Ausflug ins wahrhaft Grüne. Der faszinierende Offroadrundkurs führt durch idyllisches, dicht bewachsenes Bergland und bietet eindrucksvolle Panoramen inmitten der wilden Natur von Fujian. Spätestens jetzt wird deutlich, weshalb die Provinz mit „acht Teile Berge, ein Teil Wasser und ein Teil Ackerland“ beschrieben wird. Wird sind eindeutig in tropischen Gefilden angekommen: Bananen sind die bevorzugt angebauten Nutzpflanzen, die Wege werden von mächtigen Kakteen eingerahmt.

Die Audi Q3 dürfen heute ihre robuste Seite zeigen. Fortwährend wechselt der Fahrbahnbelag: alter Asphalt mit Schlaglöchern und Bodenwellen, historisches Kopfsteinpflaster, staubige Sand- und Schotterpisten. Einige Dörfer wirken, als habe sie seit geraumer Zeit kein Fahrzeug mehr passiert; Früchte, Baumaterialien, Kinder und Hühner markieren den Parcours und mahnen zu höchster Vorsicht. Ein See erscheint, aufgestaut durch einen Damm samt Elektrizitätswerk. Der wird gerade erweitert, ein größerer Teil des durchfahrenen Tals verschwindet in den kommenden Jahren unter Wasser. Erstaunlich übrigens: Selbst dieser kleine Weg durch das Nirgendwo ist im MMI Navigationssystem des Audi Q3 sauber verzeichnet. Das zeigt, wie gut auch dieses Land inzwischen digitalisiert ist. Insgesamt drei Millionen Straßenkilometer kennt das System.

Über asphaltierte Straßen rollt die Audi Q3 Trans China Tour 2011 anschließend weiter und passiert am Nachmittag das Ortsschild der Stadt Xiamen. Sie liegt auf einer Insel, die durch einen fünf Kilometer langen Damm und mehrere Brücken mit dem Festland verbunden ist. Die Altstadt, die für ihre koloniale Architektur berühmt ist, befindet sich in der Nähe des Fähranlegers im Südwesten der Insel. Der etwas außerhalb, nahe der Universität von Xiamen gelegene buddhistische Nanputuo-Tempel blickt auf eine über tausendjährige Geschichte zurück und wird auch heute noch genutzt.

Übrigens: Einer der Fahrer, der vorgestern die sehr mühsame Polizeikontrolle erleben durfte, wird heute am Morgen in Fuzhou wieder überprüft. Doch diesmal läuft der Check weitaus angenehmer. Zwar traut auch dieser Officer dem „lao wai“, dem Ausländer, erst mal nicht. Die korrekten Fahrzeugpapiere stimmen ihn schon versöhnlicher, von dem wunderbaren kleinen Plastikkarten-Führerschein ist er schlicht begeistert. Händeschütteln und gar Schulterklopfen sind Zeichen der freundlichen Verständigung, auch ein gemeinsames Foto ist drin. Überhaupt: Egal wie unterschiedlich Sprachen und Kulturen sein mögen – ein Lächeln wird überall gleich verstanden.

Tag 8

Tag 1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19